KÖNIGIN DER GANGBANGS

USCHI HALLER Produktionen sind in aller Munde, ebenso wie ihre, teilweise schon legendären, Gang Bang Partys. Immer wieder schaffte es die Unternehmerin junge und aus Leidenschaft versaute Girls zu präsentieren und deren Neigungen mit der Kamera einzufangen. Unzählige Filme zieren die Videografie des Unternehmens und immer wieder kommen aufregende Neuheiten auf den Markt. Uschi Haller hat sich ein kleines Imperium geschaffen und auch wenn sie selbst nicht mehr vor der Kamera agiert, so hat sie das Talent im Mittelpunkt zu stehen. Redakteur Oliver Williams sprach mit Firmenchefin Uschi Haller.

 

HS: Aktuell sind zwei neue Filme auf dem Markt, die Farah Slut und Jasmin Babe präsentieren. Wie viel Leidenschaft steckt in diesen Produktionen?

Die Leidenschaft einen authentischen Film zu drehen ist ja immer vorhanden, aber im Fall von Jasmin  Babe und Farah Slut ist es sicherlich eine ganz besondere Leidenschaft. Beide Girls kamen als Newcomerin zu mir. Wir drehten zwei bis drei Filme und als feststand, dass wir längerfristig zusammenarbeiten, gab ich ihnen die Namen Jasmin Babe und Farah Slut. Mit Jasmin Babe drehe ich schon seit dem Jahre 2012, mit Farah Slut seit dem Jahre 2015.

 

HS: Was unterscheidet Jasmin von Farah oder umgekehrt?

Auf dem ersten Blick alles, beim genaueren hinsehen aber gar nicht mehr so viel! Jasmin ist sie stille, introvertierte Frau, mit dem Aussehen einer unschuldigen Schülerin. Farah ist der Typ der neuen MILF, Anfang dreißig, wild, geradezu zügellos und immer lautstark auf der Suchen nach dem nächsten Fick. Es verbindet sie ihre türkischen Wurzeln, ihre Vorliebe für Musik, ihre Leidenschaft für ausschweifende Partys und ganz nebenbei, lecken sie sich auch noch gerne gegenseitig die Muschi.

 

HS: Gerade Farah Slut ist ja öfters in Deinen Produktionen zu sehen. Was macht die Anziehungskraft dieser Frau, aus deiner Sicht aus?

Ihre Spontanität gepaart mit ihrer zügellosen Geilheit. Niemand, auch sie selbst nicht weiß, was im nächsten Augenblick passieren wird. Und natürlich ihr Aussehen. Sie sieht aus, wie die schöne Nachbarin, mit der man Pferde stehlen kann.

 

HS: In dem neuen Film muss sie 18 Kerle abmelken. Wie viel Männer schafft Farah Slut?

Ich glaube da gibt es keine Mengenbegrenzung. Vor der Kamera steht sie mit bis zu 30 Herren, auf einer privaten GangBang Party fickte sie mit 49 Mann. Ich denke, sie schafft locker 60 bis 70 Herren.

 

HS: Gibt es in den Gang Bang Produktionen bestimmte Vorgaben oder lässt Du den Akteuren freien Lauf?

Das Projekt „Gang Bang“ startete damals unter dem Namen Gang-Bang-Party.de – Amateure im Spermarausch. In den ersten Jahren drehte ich, bis auf wenige Ausnahmen, nur mit Amateurdarstellerinnen, die ihre eigenen Vorlieben einbrachten. Es gab keine Regieanweisungen, ich dokumentierte diese „Party“ nur.

 

HS: Bearbeitest Du die Filme danach oder hast Du dafür ein festes Team?

Sowohl als auch. Ich habe ein festes Team für die Nachbearbeitung der Filme und den Internetauftritten, als auch freie Mitarbeiter die z.B. als Kameramänner bzw. Fotografen für mich tätig sind. Ich selbst organisiere die Drehs und buche die Darstellerinnen.

 

HS: Wie findest Du immer wieder solche naturgeilen und jungen Frauen?

Die Frauen bewerben sich über meine Webseiten oder melden sich auf Empfehlung anderer Darstellerinnen. Die berühmten Buschtrommeln sind ein wichtiges Element in unserer Branche.

 

HS: Hast Du noch unrealisierte Filmideen?

 

Ich bin jetzt in einem Alter, wo man es gelassener angehen lässt. Ich bereite mich gerade auf die Rente vor und ich werde ab dem Jahre 2021 nur noch meine Filme vermarkten. Ob ich dann noch mit Auftragsproduzenten zusammenarbeite werde, ist noch nicht entschieden.

 

HS: Drehst Du auch noch vereinzelt mit?

Bis Anfang 2020 stand ich ab und zu mal für eine Szene vor der Kamera, jetzt aber werde ich nicht mehr vor die Kamera treten.

 

HS: Warum drehst Du nicht mehr?

Irgendwann muss Schluss sein und wie gesagt, ich bereite mich auf die Rente vor.

 

HS: Wenn Du bei manchen Produktionen dabei bist, fehlt Dir das nicht?

Nein, ich habe ein aufregendes Berufsleben hinter mir. Ich habe Dinge gemacht und gesehen die so ungewöhnlich und aufregend waren, dass ich noch für viele Jahre ein wahres Feuerwerk an Kopfkino habe.

 

HS: Wann hast Du für Dich beschlossen nicht mehr vor der Kamera zu drehen?

Die Überlegung gibt es schon seit drei bis vier Jahren, aber dann ist man in einer Tretmühle aus der man nur schlecht raus kommt. Jetzt, bedingt durch das Pandemie Arbeitsverbot  kam ich erstmals seit Jahren wieder zur Ruhe und es gefällt mir!

 

HS: Was macht Dich persönlich geil?

Mein Mann, wir sind seit 45 Jahren verheiratet und er bringt mich immer wieder auf die Palme.

 

HS: Kannst Du rückblickend sagen, Du hast schon alles ausprobiert?

 Ja, auf jeden Fall. Es gibt nur wenig was ich nicht gesehen und gemacht habe.

 

HS: Wie siehst Du die Entwicklung des deutschen DVD-Marktes?

Düster, die DVD mag für einige Liebhaber noch eine gewisse Bedeutung haben, aber Geld kann man damit nicht mehr verdienen. Die DVD war immer regional begrenzt und bestenfalls europaweit im Vertrieb. Der Sprung in die USA, bzw. weltweit gelang nur sehr wenigen und nur sehr kurzfristig.

 

HS: Hast Du durch deine Firmenkonzeption eine andere Art der Filmvermarktung?

 Ja total. Zum einen die klassische DVD als stationären Werbeträger in den Sexshops. Dann vergebe ich weltweite Filmlizenzen im Bereich Download und Stream und ich betreibe über eine Partnerfirma eigene Download- und Streamportale. Und zu guter Letzt verkaufe ich Werbung.

 

HS: Vor kurzem gab es eine Streitigkeit mit der „Raperoom“-Serie. Hast Du die deutschen Raperoom Filme gedreht oder gekauft?

Die Filme wurden alle von mir zwischen 2009 und 2012 gedreht, insgesamt drehte ich 26 Filme. Die Streitigkeiten resultierten aus einer Lizenzvergabe an das niederländische Unternehmen Klipon B.V. in Amsterdam. Es gab dann im Jahre 2016 vor dem Landgericht Dortmund einen gerichtlichen Vergleich, gegen den die Klipon B.V. im Jahre 2020 verstieß. 

 

HS: Planst Du die Serie fortzusetzen?

Weiß ich noch nicht. Im Raperoom erfüllten sich die Frauen ihre geheimsten Wünsche. Die Frauen äußerten ihre Wünsche, die dann die Herren umzusetzen hatten. Von mir gab es keine Regieanweisungen, ich achtete nur darauf, dass sich die Jungs an die Regeln hielten. Wenn sich Frauen bei mir melden, deren Phantasien ich umsetzen darf, würde ich den ein oder anderen Film noch drehen.

 

HS: In Amerika wurde der „Raperoom“ gerade geschlossen, da die Frauen dort betäubt wurden. Worin unterscheidet sich der deutsche „Raperoom“ zum amerikanischen Vorbild?

Soweit ging es ja bei uns nicht. Die Frauen äußerten ihre Wünsche, die zwar Abseits des Alltäglichen lagen, die aber in keinster Weise eine Gefährdung darstellten. Zum Beispiel wollte Tatjana gefesselt und mit Natursekt abgefüllt werden. Oder Eva, die naturgeile Hausfrau wollte an ihren Brüsten aufgehangen und gefickt werden. Auch diesen Wünsch erfüllten wir ihr. Der amerikanische Raperoom war nie mein Vorbild.

 

HS: Haben Frauen zu einer weiblichen Produzentin mehr Vertrauen, also zu männlichen?

Ich denke schon, zumal man, in den letzten Jahren, die ein oder andere Sache hört, die eigentlich nicht in die Filmszene gehört. Aber das ist wohl ein anderes Thema.

 

HS: Können wir in Zukunft wieder neue Serien erwarten?

Seit Jahren spuckt da eine Idee in meinem Kopf herum, aber ich kann es wirklich nicht sagen ob ich das noch umsetze. Mal sehen was die Zukunft bringt. 

 

HS: Möchtest Du noch etwas loswerden?

Ja, meinem Mann, aber wer will ihn schon haben?

 

Vielen Dank

 

Mehr Infos unter:

http://uschi-haller.com/

http://movie69.info 

 

 

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